Mobilität 2030 – Das Ende der Strasse wie wir sie kennen

hopplerFahren wir in 15 Jahren ohne Lenkrad und Pedalen durch die Gegend? 95% der Zeit stehen unsere Autos ungenutzt herum und brauchen wertvolle Parkflächen. 22‘800 Staustunden in der Schweiz sind Fakt, Tendenz zunehmend. Dr. Thomas Sauter-Servaes präsentierte anlässlich des traditionellen Immobrunchs der Hoppler AG am 26. Januar 2017 ein ganzes Feuerwerk an Fakten und Visionen. Der Mobilitätsforscher der ZHAW School of Engineering zeigte auf, dass iPhone, Google und Co. neue Angebote generieren werden; Uber und BlaBlaCar sind erst der Anfang. Ineffizienzen ziehen neue Lösungen an, und zwar solche die erst durch die Verknüpfung neuer Technologien möglich sind. Sauter ist überzeugt: „Wir wissen, dass Zukunftsvisionen schneller realisiert werden, als wir uns vorstellen können. Selbstfahrende Fahrzeuge kommen, die Frage ist wann.“
Der volle Saal des Üdiker-Huus auf der Waldegg zeigt das grosse Interesse des Morgen-Events, welcher bereits um 7:30 Uhr beginnt. Es liegt nicht nur an der geschickt gewählten Tageszeit, dass so viele Fachleute, Politiker, Medienvertreter und Kunden noch vor ihrem eigentlichen Tagesgeschäft an den Hoppler-Immobrunch pilgern. Markus Hoppler, der umtriebige und gut vernetzte Inhaber der Hoppler AG, schafft es immer wieder den Zeitgeist zu treffen und lässt bereits zum 12. Mal spannende Persönlichkeiten referieren.
Als Überraschungsgast berichtet heuer Michel Fornasier authentisch aus seinem Leben und wie ihn modernste Technik vor allem auch emotional prägt. Der knapp 30-jährige Fribourger ist ohne rechte Hand zur Welt gekommen. Heute trägt er als einer von 10 Menschen in der Schweiz eine hochmoderne bionische Handprothese. Diese Hightech-Hand eröffnet ihm ganz neue Möglichkeiten und hat sein Leben von Grund auf verändert. Medizinischen Robotik, sprich 6 hochpräzise Motoren decken 15 % der Möglichkeiten einer humanen Hand ab. Als Botschafter, Fotograf und Buchautor setzt er emotionale und visuelle Zeichen und schlägt Brücken fürs „Anderssein“.
Die Hoppler AG ist seit 1957 als Familienunternehmen nicht nur Hightech, sondern auch solider Technologie und Handwerk verpflichtet. Als einer der ersten Unternehmer hat sich Alois Hoppler schon anfangs der Sechziger Jahre an vorderster Front für Umwelt- und Gewässerschutz eingesetzt. Infolge klimatischer Veränderungen erhält der Hochwasserschutz von Tankanlagen und Immobilien eine immer grössere Bedeutung. Der Aufbau der notwendigen Kompetenzen in Zusammenarbeit mit den Profis vom AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft und weiteren Behörden hat für die Limmattaler Firma höchste Priorität, wie Markus Hoppler bei seinem Eintrittsreferat ausführte. Durch diese grosse Fachkompetenz ist Hochwasserschutz inzwischen ein stark wachsender Dienstleistungszweig. Bei dieser Gelegenheit begrüsst Markus Hoppler offiziell zwei neue Fachleute im Unternehmen: Almedin Dacic, der seit Oktober 2016 und Thomas Lenherr, welcher ab anfangs Februar 2017 das Hoppler Team ergänzen und mit ihren Kompetenzen weiter stärken.

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Park & Platz statt Parkplatz – Chancen und Risiken der Revolution im Strassenverkehr

skmRund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Schweizer Städten diskutierten am 28. November in Aarau über die Zukunft des Parkens. Thomas Sauter-Servaes war von der Städtekonferenz Mobilität eingeladen, mit seinem einführenden Keynote-Referat „Park & Platz statt Parkplatz – Chancen und Risiken der Revolution im Strassenverkehr“ das Thema Parken in den Kontext der zukünftigen Entwicklung des Strassenverkehrs zu setzen.
Der Stadtverkehr wandelt sich. In Aarau angesprochene Entwicklungen sind etwa der sinkende Motorisierungsgrad in den grossen Städten, die zunehmende Bedeutung des öffentlichen Verkehrs wie auch des Fuss- und Veloverkehrs, der wachsende Zulieferverkehr, neue Mobilitätsangebote oder die Zunahme von Sharingmodellen (Car-, Ride-, Parkplatzsharing). Gleichzeitig steigt mit der gewünschten Verdichtung und dem weiter zunehmenden Nutzungsdruck im eng begrenzten Stadtraum die Bedeutung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

„Wir haben kein Kapazitäts- sondern ein Auslastungsproblem“

svs2017Anfang November ist der Sammelband „Strassenverkehr Schweiz 2017“ erschienen. «Strassenverkehr Schweiz 2017» zeigt Fakten, Hintergründe und neue Sichtweisen zu aktuellen Themen rund um den Verkehr auf. So stellen zum Beispiel die Städte Basel und Winterthur ihre Verkehrskonzepte vor. Experten und Unternehmer greifen die Themen Mitfahrkonzepte und Fahrgemeinschaften auf und Vertreter von Verbänden und Institutionen geben Ihre Meinung zu aktuellen Entwicklungen ab.

Zudem enthält das Kompendium ein langes Interview mit Thomas Sauter-Servaes zu den aktuellen Problemen und zukünftigen Herausforderungen im Strassenverkehr und dem Mobilitätssektor allgemein.

Alles flotte(r) – Wie das Second Car Age die Mobilität revolutioniert

Am 16. Novemaboutfleetber 2016 fand zum 11. Mal der aboutFLEET Event in der Umwelt Arena Spreitenbach statt. An diesem  Jahreshighlight der Flottenbranche treffen sich die Schweizer Flottenbetreiber und -manager mit den Vertretern der Anbieter und Dienstleister der Branche. Im Rahmen des spannenden Programms „Herausforderungen für die Flotte der Zukunft“ beleuchteten zahlreiche hochkarätige Referenten verschiedene Themenaspekte wie beispielsweise die Auswirkungen und Chancen der digitalisierten Fahrzeuge auf die Arbeit der Flottenmanager und Dienstleister beleuchtet. Thomas Sauter-Servaes war aufgefordert, den rund 450 Gästen in seinem Impulsreferat als Kontrapunkt zu Andreas Burgener  (Direktor auto-schweiz) seine Einschätzungen zu den sich abzeichnenden Zukunftspfaden in der Mobilitätsbranche zu präsentieren.

 

No country for old cars

rotaryAutonomes Fahren ist ein Hype-Thema, das derzeit in sämtlichen Medien eingehend diskutiert wird. Im Rahmen einer Lunchveranstaltung des Rotary Clubs Zürich-Dietikon stellte Thomas Sauter-Servaes im November 2016 als Gastreferent in der Reihe „Tischgespräche“ seine Perspektive auf die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen im Mobilitätssektor vor. Die anschliessende Diskussion zeigte, wie unterschiedlich die Vorstellungen von der Verkehrszukunft sind. Sicher ist, dass wir uns auf autonom fahrende Vehikel einstellen müssen – zu welchem Zeitpunkt sie auch immer an den Start gehen werden.

Soft Mobility – Neue Auflage für neue alte Herausforderungen

In der Broschüre „Soft Mobilitiy: Maßnahmen für eine klimaverträgliche Verkehrspolitik in Europa“ analysieren Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament die Problemfelder der aktuellen Mobilitätspolitik. Als Antwort darauf werden alternative Verkehrsvisionen entworfen und mögliche politische Wege dorthin skizziert.

mobilecular wurde von Michael Cramer MdEP damit beauftragt, das verkehrspolitische Team bei der grundlegenden Überarbeitung der Ausgabe von 2009 zu unterstützen. Die neue Fassung wird voraussichtlich Anfang 2013 erscheinen.