Second Car Age – Über die verkehrliche Neuformatierung der Stadt

adac2017_tsauseExperten prognostizieren für die nächsten fünf Jahre einen stärkeren Umbruch im Mobilitätsbereich als in den letzten 50 Jahren. Getrieben wird dieser Wandel durch verschiedene Trends. Neben einem Wertewandel junger Menschen und verstärkter Sharing-Economy sorgt die Digitalisierung im Mobilitätsbereich für neue Geschäftsmodelle. Die Nutzung von Echtzeitdaten erleichtert die Nutzung von Sharing-Services (Carsharing und Fahrradverleihsystemen) und erweitert das Angebot von multimodalen Dienstleistungen.
Im Zuge des ADAC Verkehrsforums 2017 in Düsseldorf sollten die Chancen und Risiken für Städte und Gemeinden thematisiert und anhand konkreter Praxisbeispiele erläutert werden, um so als Grundlage für mögliche Handlungsstrategien von morgen zu dienen. Thomas Sauter-Servaes war eingeladen, im Rahmen eines halbstündigen Impulses und in der anschliessenden Podiumsdiskussion seine Einschätzungen von der wahrscheinlichen und wünschenswerten Mobilität der Zukunft zu formulieren.

Bildquelle: ADAC/Rüdiger Fessel 

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Tops & Flops der Mobilitätswelt 4.0 – Wie heutige Start-Ups die Mobilität von morgen prägen

cocomo16Die Mobilitätsakademie AG, der Think-Tank des Touring Club Schweiz (TCS), führte am 17. Juni 2016 zum dritten Mal das von der Schweizerischen Post getragene College for Collaborative Mobility (cocomo) in Bern durch. Deutschsprachige Studierende und junge Interessierte wurden dabei aufgefordert, in diesem Sommer Verkehrsgeschichte schreiben und zugleich den Grundstein für ihr eigenes Start-Up zu legen. Die diesjährige Veranstaltung war als einzigartiger Gründer-Wettbewerb geplant – mit dem Ziel, dass die Studierenden an der eigenen Universität oder in der heimischen Nachbarschaft ein eCargo-Bike-Sharing aufbauen.

Thomas Sauter-Servaes lieferte mit seinem Impuls „Tops & Flops der Mobilitätswelt 4.0 – Wie heutige Start-Ups die Mobilität von morgen prägen“ eine Aufforderung, die aktuelle Mobilitätswelt nicht nur die Brille der hypegläubigen Follower zu betrachten, sondern aktuelle Entwicklungen auf der Basis der realen Daten kritisch zu hinterfragen. Zudem gab er einen Ausblick auf die potenziellen Hotspots der zukünftigen Transformation der Mobilitätsbranche.