On the road again – Next Autopia II

vw_steelcase_06Anlässlich der Zusammenarbeit mit der VW AutoUni war Thomas Sauter-Servaes am 19. April 2018 in München zu Gast. Gastgeber dieser zweiten VW AutoUni Learning Journey mit mobilecular-Beteiligung war der renommierte Office-Design-Anbieter Steelcase. In den Räumen des Münchner Innovation Centers von Steelcase präsentierte Thomas Sauter-Servaes erneut seine Idee von der „Next Autopia“.

 

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Next Autopia – VW AutoUni kooperiert mit mobilecular

autouni_01Digitalisierung und Robotisierung werden in naher Zukunft den Verkehrsmarkt revolutionieren. Die Transformation vom Fahrzeughersteller zum umfassenden Mobilitätsdienstleister stellt die grossen Automobilkonzerne vor enorme Herausforderungen. Die AutoUni als Teil der Volkswagen Group Academy etabliert nun das neue Format der Learning Journeys, um die eigenen Toptalente für die Marktveränderungen zu sensibilisieren. Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes wird dabei ausgewählte Veranstaltungen als Impulsgeber begleiten.

Der Auftakt der Veranstaltungsreihe fand am 12. April 2018 bei der Innovationsagentur Dark Horse Innovation in Berlin statt. „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Thomas Sauter-Servaes einen ausgewiesenen Experten in Fragen der Zukunftsmobilität und der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle als Gastdozenten gewinnen zu können“, sagt Markus Krause vom Institut für Marketing und Vertrieb (IFMV) des Volkswagen Konzerns. Neben den Learning Journeys ist ein Mitwirken des ZHAW-Forschers und Studiengangleiters „Verkehrssysteme“ in der Vortragsreihe „Mobilität findet Stadt“ geplant. „Es ist immer wieder eine spannende Herausforderung, die eigenen Marktanalysen und die daraus abgeleiteten Entwicklungspfade mit jungen hochmotivierten Automobilexperten aus dem VW-Konzern zu diskutieren“, freut sich Thomas Sauter-Servaes auf die Zusammenarbeit mit dem Führungskräftenachwuchs des weltweit grössten Fahrzeugproduzenten.

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Die große Nullnummer – Effizienzillusion einer digitalisierten Mobilität

Hervorgehoben

ams_01In jedem Jahr lädt die renommierte deutsche Automobil-Zeitschrift „auto motor und sport“ zum AMS-Kongress Mobilität der Zukunft ein. 2018 versammelten sich zum neunten Mal führende Köpfe der Autobranche, Experten und Visionäre der Mobilität in Stuttgart, um einen Tag lang über die neuesten Entwicklungen zu diskutieren. Mit dabei war Thomas Sauter-Servaes, der in seinem Abschlussvortrag „Die große Nullnummer – Effizienzillusion einer digitalisierten Mobilität“ gängige Denkweisen hinterfragte.

Digitalisierung und Robotisierung werden in den kommenden Jahren den Strassenverkehr revolutionieren. Die grosse Hoffnung ist dabei, die Ineffizienzen der gegenwärtigen Automobilität massiv zu senken. Versprochen wird nicht weniger als das Second Car Age, die Neuerfindung des Automobils.

Wäre diese Innovation eine Fachzeitschrift, befänden wir uns gegenwärtig im Stadium der so genannten Nullnummer: Eine allererste Ausgabe, die vor der eigentlichen Markteinführung erscheint und noch nicht käuflich erworben werden kann, wird zur optischen Veranschaulichung präsentiert und soll helfen, (Anzeigen-)Kunden zu werben. Dieses Hochglanz-Schaulaufen ist momentan in vollem Gange.

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Die Nullnummer steht in diesem Fall aber auch für das Kernziel-Triumvirat des neuen Auto-Zeitalters: null Verkehrstote, null Emissionen, null Stau. Das Erreichen dieser „Vision tripe-zero“ könnte die städtische Lebensqualität auf ein bislang unerreichbares Niveau heben.

Doch auch dann droht noch eine Nullnummer im Sinne eines komplett erfolglosen Vorhabens. Denn erfolgt diese Transformation des Verkehrssystems ungesteuert, haben der leichtere Zugang automatisch verkehrender Taxiservices, deren hohe Verfügbarkeit und deutlich fallende Mobilitätspreise ein steigendes Fahrtenaufkommen und zunehmende Beförderungsweiten zur Folge. Nur wenn diese Reboundeffekte durch eine aktive Gestaltung des Gesamtsystems Verkehrs eingedämmt werden, wird die schöne neue Mobilitätswelt nicht zu einer Huxleyschen Dystopie.

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Trends in der Mobilität – Ist Ihre Unternehmung fit?

bielAm 13. März 2018 fand in Biel der von mobiclick durchgeführte Mobilitätsapéro für Unternehmen statt. mobiclick ist eine Initiative von Gemeinden der Region Biel zur Förderung der nachhaltigen Mobilität. Das Projekt ist Teil des Agglomerationsprogrammes Biel und soll dazu beitragen, dessen Ziele zu erreichen: eine Stabilisierung des motorisierten Individualverkehrs sowie eine Umlagerung des Verkehrszuwachses auf öffentliche Verkehrsmittel sowie auf den Fuss- und Veloverkehr.

Das Programm mobiclick umfasst verschiedene Projekte im Bereich des Mobilitäts­mana­gements. Unter diesem Begriff werden Massnahmen zusammengefasst, die mehrheitlich den Charakter einer Dienstleistung aufweisen und sich damit von raum- und verkehrs­planerischen Instrumenten zur Steuerung der Mobilität unterscheiden. Dank Informationen und Beratungen soll die Bevölkerung zu einem effizienteren Mobilitätsverhalten moti­viert werden. Ausserdem lanciert mobiclick zusammen mit weiteren Partnern Projekte für spezifische Zielgruppen. Oberstes Ziel ist die Förderung umweltgerechter Verkehrsmittel und der effizientere Umgang mit dem Auto.

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Anlässlich des Mobilitätsapéros war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, in der Keynote die Chancen und Herausforderungen für Unternehmen in der zukünftigen Mobilitätswelt aufzuzeigen. Die Mobilität der Zukunft und ihre Bedeutung für die Unternehmen der Region sollte dabei vor dem Hintergrund der Eröffnung des Autobahnabschnitts Ostast am Mobilitätsapéro für Unternehmen am 13. März 2018 in Biel diskutiert werden. Eingeladen waren Unternehmen aus Biel und der Region.

Autocalypse now? Autonomes Fahren ändert alles

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Digitalisierung, Elektrifizierung und Robotisierung führen zu einer revolutionären Transformation des Verkehrssektors – und das wahrscheinlich viel schneller als bisher angenommen.

Die Grenzen zwischen öffentlichem und individuellem Verkehr verschwimmen, disruptive Startups nutzen die großen Effizienzdefizite für innovative Geschäftsmodelle, Mobilität wird bedeutend kostengünstiger als bisher. Mit welchen Auswirkungen auf Leben und Lebensräume?

Zusammen mit weiteren Entwicklern, Betreibern und Nutzern zukünftiger Verkehrssysteme wollen die beiden Ingenieurvereine VDI und VDE, zu denen allein in der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) über 4.000 Ingenieurinnen und Ingenieure zählen, dieser Frage auf den Grund gehen und Impulse für die Gestaltung menschen- und umweltgerechter Mobilität für OWL erarbeiten.

Anlässlich der VDI- und VDE-Initiative „Stadt:Denken – Stadt der Zukunft“ hatten die beiden Ingenieurvereine VDI OWL und VDE OWL im Rahmen der 14. Auflage der renommierten ing.meet.ing-Veranstaltung am 13.12.2017 zur Diskussion geladen. Vor 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Bielefelder Stadthalle erläuterte der diesjährige Festredner Thomas Sauter-Servaes, dass die Neuausrichtung der Mobilität zu den großen Herausforderungen unseres zukünftigen Zusammenlebens gehört. Schon in wenigen Jahren wird der individuelle Autoverkehr, wie wir ihn kennen, der Vergangenheit angehören.

Details zur Veranstaltung finden sich in der Pressemitteilung von VDI/VDE sowie auf der Webseite des VDI.

Bilder: VDI OWL, Fotografie Hanna Retz

 

Mobilität 2030 – Das schnelle Ende der Strasse, wie wir sie kennen

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E-Mobilität, Sharing Economy, Digitalisierung und Automatisierung werden unsere Lebensweise verändern. Im Rahmen der Initiative RegioMove werden die Fragen gestellt: Wie werden wir in 15 Jahren in Romanshorn, in Payerne oder im Emmental unterwegs sein? Wie sollen Gemeinden und Regionen die kommenden Chancen und Herausforderungen anpacken und aktiv mitgestalten? Welche Handlungsspielräume und innovativen Lösungsansätze bieten sich an?

An der 1. Fachtagung RegioMove wurden diese Fragen von Vertreterinnen und Vertretern aus Gemeinden und Regionen mit Fachleuten von Bund, Kantonen und Verbänden sowie Anbietern von Zukunftslösungen im Bereich Mobilität diskutiert. Mit dabei war Thomas Sauter-Servaes, der die rund 80 Teilnehmenden in Romanshorn am Bodensee über die gegenwärtige Dynamik im Bereich Verkehr informierte und Auswirkungen von Elektrifizierung, Sharing und Robotisierung auf den ländlichen Raum skizzierte.

Mit neuen Wagen Neues wagen?! Einblicke in die Mobilitätswelt von morgen

ubs„Jeder von uns wünscht sich eine uneingeschränkte individuelle Mobilität. Verkehrsüberlastungen, überfüllte Züge und der ungebremste Ressourcenverbrauch machen aber auch deutlich, dass ein weiteres unkontrolliertes Wachstum des Mobilitätsaufkommens zum Kollaps führen wird. Welche Wege müssen wir daher für die Zukunft einschlagen? Ist das selbstfahrende Auto die Lösung für mehr Sicherheit und zur Vermeidung von Staus? Ist das Car Sharing eine echte Alternative zum eigenen Fahrzeug oder raubt es uns Flexibilität und Status? Welche Auswirkungen hat die Mobilität von morgen auf unsere individuelle Freiheit und auf unsere Wirtschaft?“

Diese und ähnliche Fragen formulierte die UBS als Ausgangspunkt für das zweitägige UBS Innovation Forum „Autocalypse now? Weichenstellungen für die Mobilität von morgen“ in Ermatingen. Als Referenten waren u.a. Frank M. Rinderknecht, Prof. Dr. Kay W. Axhausen, Daniel Wiener und Wim Ouboter geladen. Den zweiten Tage eröffnete Thomas Sauter-Servaes mit seinem Impulsreferat „Mit neuen Wagen Neues wagen?! Einblicke in die Mobilitätswelt von morgen“, in dem er die neuen Potenziale und Ökosysteme der Mobilität im Allgemeinen und der Automobilität im Speziellen skizzierte.